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Nur wenige Tage nach der Wiedervereinigung Deutschlands gründete der Apotheker Klaus-Dieter Leyh 1990 sein Unternehmen.
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Klaus Dieter Leyh
(Geschäftsführer)
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Zuvor war er einige Jahre in der Hirsch-Apotheke in Schmalkalden (Thüringen) für rezeptur- und defekturmäßige Herstellung verantwortlich. Er war überzeugt, dass bewährte Präparate aus dem Apothekenalltag der DDR auch im vereinigten Deutschland von Patienten und Ärzten geschätzt würden.
Um diese Vision Realität werden zu lassen, mussten mit unternehmerischem Mut hohe Hürden gemeistert werden:
- Errichtung einer Produktionsstätte
- Erlangung der Pharma-Betriebserlaubnis
- Erlangung der Zulassung der Arzneimittel gemäß AMG
- Aufbau eines Vertriebsnetzes
- Etablierung der Marke

1993 wurde das neue Produktionsgebäude in Trusetal bezogen. Inzwischen wurde es baulich zweimal vergrößert. Die technische Ausstattung wurde für die Herstellung und Konfektionierung flüssiger und „halbfester“ Produkte (Salben, Cremes) konzipiert.

Das unter eigenem Namen vertriebene Sortiment umfasst die Bereiche Arzneimittel, pflegende Kosmetik, Salbengrundlagen zur Weiterverarbeitung in Apotheken. Diese Produkte werden deutschlandweit über den Pharmagroßhandel und Apotheken vertrieben.
2011 wurden Arzneimittelzulassungen und Warenzeichen von der Riemser Arzneimittel AG erworben. Damit erweitert Leyh Pharma ihr Angebot an Arzneimitteln und Pflegeprodukten um bewährte Markenartikel.
Neben der Herstellung „eigener Produkte“ etablierte sich Leyh Pharma als Lohnhersteller, speziell für Kleinchargenproduktion. Inzwischen ist der mengenmäßige Anteil „eigener Produkte“ und Lohnproduktion etwa gleich groß.
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